Römische Pfahlramme

Funktionsfähige Rekonstruktion


Roemer Welt


Die römische Pfahlramme befindet sich im Außenbereich der RömerWelt als funktionierender Nachbau 1:1. Sie diente zum Einrammen der Stützpfähle einer Holzbrücke (Pfahljochbrücke) in die Sohle eines Flusses. Zu diesem Zweck wurde eine solche Ramme auf ein fest im Fluss verankertes Floß gesetzt, um dort in regelmäßigen Abständen Pfähle in die Sohle einrammen zu können.

DRoemer Weltazu wurde ein schwerer Steinblock zehn Meter in die Spitze der Ramme hinaufgewunden, der Pfahl eingelegt und mit der Wucht des Steinblockes tief in den Fluss eingetrieben.

Um den Bau einer solchen Brücke zu beschleunigen, waren möglicherweise sogar zwei sich gegenüberliegende Rammen gleichzeitig im Einsatz, die die Joche der Brücke einrammen konnten.

Die Funktionsweise der Ramme mit Steinblock und Pfahl wird anschaulich erläutert und regelmäßig auch vor Ort demonstriert.

Die Ramme kann als antike „Maschine“ gesehen werden, die wie heutige Maschinen, Arbeitskraft und Zeit sparte und zudem eine recht genaue Methode war, eine stabile und exakte Brückenkonstruktion zu bauen.